Black Stories

Die 50 Spielkarten werden als Stapel mit der Vorderseite nach oben auf den Tisch gelegt. Der Gebieter wird festgelegt. Er nimmt die oberste Karte des Stapels und liest die Vorderseite, die Szene, laut vor und fragt: „Warum wohl?“ Dann liest er die auf der Rückseite der Karte stehende Antwort durch, behält sie jedoch für sich.
Nun können die restlichen Spieler dem Gebieter Fragen stellen, die mit „Ja“ oder „Nein“ zu beantworten sind. So arbeiten sie sich Stück für Stück an die Lösung heran, bis sie endlich die Black Story, die in dieser Szene endete, herausgefunden haben. Dabei gilt, …
dass die Spieler nur Fragen stellen dürfen, die prinzipiell mit „Ja“ oder „Nein“ beantwortet werden können. Nicht erlaubt wäre zum Beispiel: „Wie groß war der Mann?“ Bei solchen Fragen muss der Gebieter auf einer neuen Formulierung bestehen.
dass die Spieler keine unbegründeten Annahmen treffen dürfen. Sie dürften zum Beispiel nicht fragen „War das Messer scharf?“, wenn aus dem Spielverlauf überhaupt nicht hervorgeht, dass es in der Geschichte ein Messer gibt. Der Gebieter weist das Ratevolk in einem solchen Fall darauf hin, dass diese Annahme nichts mit der Geschichte zu tun habe oder dass diese Annahme zu diesem Zeitpunkt unbegründet ist.
dass die Antwort auf der Rückseite der Spielkarte die einzige richtige Antwort ist.
Neben dieser „klassischen“ Spielweise, bei der die Gruppe gemeinsam gewinnt, lassen sich Black Stories auch noch „kompetitiv“ spielen. Das Ratevolk rät nicht gemeinsam, sondern reihum fragt jeder Spieler so lange, bis der Gebieter mit „Nein“ antwortet. Wer am Ende die meisten Lösungen gefunden hat, gewinnt das Spiel.

● Developer: Berserk Games
● Publisher: Berserk Games
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● Altersfreigabe: –
● Release: 05. Juni 2015
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Official Website:
http://berserk-games.com/tabletop-simulator/