Valve präsentiert die neue Steam Machine

Valve hat die neue Steam Machine offiziell vorgestellt und bringt damit das Konzept einer leistungsstarken PC-Konsole für das Wohnzimmer zurück. Die neue Generation setzt auf SteamOS, moderne AMD-Hardware und soll PC-Gaming so einfach wie eine klassische Konsole machen.

Die Steam Machine erscheint in vier Varianten. Das Basismodell mit 512 GB SSD kostet 1.039 Euro, während das Bundle inklusive Steam Controller für 1.108 Euro erhältlich ist. Das Spitzenmodell mit 2 TB SSD schlägt mit 1.359 Euro zu Buche, inklusive Controller kostet es 1.428 Euro.

Im Inneren arbeitet ein speziell entwickelter AMD-Prozessor auf Zen-4-Basis mit einer RDNA-3-Grafikeinheit. Unterstützt werden Raytracing, AMD FidelityFX Super Resolution (FSR) sowie 4K-Gaming mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde. Laut Valve bietet die Konsole rund die sechsfache Leistung eines Steam Decks.

Valve begründet den vergleichsweise hohen Preis mit den gestiegenen Kosten für Arbeitsspeicher und SSDs sowie einer angespannten Versorgungslage bei Speicherchips. Anders als klassische Konsolenhersteller verzichtet das Unternehmen bewusst auf eine Subventionierung der Hardware und verkauft die Steam Machine nahezu zum Selbstkostenpreis.

Die Auslieferung beginnt Ende Juni 2026. Aufgrund der hohen Nachfrage und begrenzter Stückzahlen setzt Valve zunächst auf ein Reservierungssystem. Erste Vorbesteller erhalten ihre Geräte ab dem 29. beziehungsweise 30. Juni.

Mit der neuen Steam Machine möchte Valve erneut die Lücke zwischen Gaming-PC und Konsole schließen. Ob sich das Konzept diesmal dauerhaft am Markt etablieren kann, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.